Sonntag, 13. April 2014

Gemüsegarten

Der Gemüsegarten ist bereit für die neue Saison.
 
 
 
Ich habe euch ja hier und hier berichtet, dass ich meine Beete nochmals von
neuem einfassen muss, weil die alten Backsteine in tausend Stücke zerbröselt sind.
 
 
Und nun ist es also  geschafft.
Fünf kleine Beete sind jetzt wieder bereit um bepflanzt zu werden.


 
 Die Wege dazwischen habe ich mit Holzschnitzel belegt.
Das ist schnell gemacht, günstig und nach dem Regen ist alles
sehr schnell wieder getrocknet.
 
 
Die ersten Setzlinge sind bereits in der Erde.

 
Hier sind es Kohlraben und

 
da gibt es roten Kopfsalat und ....

 
.... der mehrjährige Ruccola ergänzt bereits wieder
meine Salate mit frischen Blättern.


 
Auch der Rhabarber entwickelt sich prächtig und ich konnte
bereits zum ersten Mal ernten.

 
Auch die zwei Beerenbäumchen, die ich letzten Herbst

 
noch schnell vor dem Winter eingesetzt habe,


zeigen erste Fruchtansätze.

 
 
Ausserdem habe ich diese Woche an einem der drei Rankgitter
Kefen gesät, eines der Lieblingsgemüse von Herr Landidylle und
nächste Woche kommen die Kartoffeln in die Erde.
 
 
Auch habe ich jetzt noch die kälteempfindlichen Gemüsesorten,
die erst nach den Eisheiligen nach draussen dürfen, auf dem Fensterbrett
angesät.
 

Bei mir soll es Kürbisse, Gurken, Zucchetti und Tomaten geben ....

 
 

.... und viele Blumen.

Ich wünsche euch einen guten Wochenstart.
 
Machts gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette





Donnerstag, 10. April 2014

Geliebter Buchs

Ich gebe es zu und ich oute mich hiermit offiziell:
 
 Ich bin ein absoluter Buchs-Fan.

 
Ich liebe Buchs in jeder Form.
 
 
Gerade jetzt gefällt er mir besonders, mit seinen
neuen hellgrünen Austrieben.

 
Buchsbaumzünsler hin oder her von
meinem Buchs werde ich mich auf keinen
Fall trennen.

 
Natürlich weiche auch ich in der Zwischenzeit
notgedrungen auf andere Pflanzen aus, aber an
Buchs kommt keine heran.

 
Nicht um sonst wird Buchs schon seit Jahrhunderten
in Schlossgärten in Frankreich und anderen Ländern
gepflanzt.

 
Wer jemals durch die Gärten von Schloss Villandry
gewandelt ist, weiss wo von ich spreche.
 

Am Buchs mag ich besonders, dass er dem Garten so
eine gewisse Aufgeräumtheit gibt....

 
.... und im Winter ist er einfach zauberhaft, wenn
er mit Reif oder einer dünnen Schneeschicht bedeckt ist.

 
Meinen Buchs schneide ich immer in den Monaten,
die kein "R" im Namen haben.
Also zwischen Mai und August.

 
Dazu benütze ich alle möglichen Schneidewerkzeuge.
Von der Schafschere, über die elektrische Rasenkantenschere
bis zur gewöhnlichen Haushaltschere, mit der ich
immer den Feinschliff zum Abschluss mache.

 
Aber wer weiss, dieses Jahr ist ja alles früher dran
als die anderen  Jahre, vielleicht wird darum der
Buchs auch schon im April geschnitten.
 
 
Das wars für heute.
 


Machts gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 

Sonntag, 6. April 2014

Tulpen und Himbeertörtchen

Als erstes muss euch ein paar Bilder von unserem gestrigen Ausflug nach Zug zeigen.
 Bei uns war das ja ein eher trüber Tag, aber als ich diese Farbenpracht sah,
ging irgendwie doch ein bisschen Sonne auf.


 


Für unseren Garten mag ich ja eher etwas weniger kräftige Farben,
aber trotzdem hatte dieser Farbenrausch mir ein "wow" entlockt.
 
 
Auch in meinen Garten könnte ich jeden Tag umherhüpfen
und jedes Blümchen, das sich neu zeigt, begrüssen und
fotografieren. (Was heisst könnte - in Wahrheit mach ich
das tatsächlich!) ;o)
 
Im Moment bekennen ja die ersten Tulpen Farbe und
bevor es anfing zu regnen, mussten noch ein paar davon
festgehalten werden.
 
 
Und noch eine Blume muss ich euch vorstellen:
 
die Berg-Flockenblume
(Centaurea montana)
 
 
Diese Pflanze habe ich ja erst in unserem jetzigen Garten kennengelernt
und ich bin ein echter Fan von ihr geworden, denn sie blüht von anfangs
Frühling bis Saisonende praktisch durch. Ausserdem sorgt sie für
reichlich Nachkommen, die man dann problemlos in freie Beetlücken
versetzen kann und wenn man genug davon hat, geben sie auch
ein hübsches Mitbringsel ab.
 
So, nun aber noch zu den Himbeertörtchen, die ich im Titel erwähnt habe.
 
Backen und überhaupt alles was mit Küche zusammenhängt, ist ja
nun nicht so mein Ding. Für was hat man schliesslich drei Töchter,
die das viel besser und lieber erledigen.
 
Trotzdem überkam es mich gestern wieder einmal, als ich
in unseren Tiefkühler hineinsah und feststellte, wie viele Himbeeren
von unserer letztjährigen Ernte noch übrig waren.
 
 
Normalerweise gebrauche ich dieses einfache Familien-Rezept für unseren
Blechkuchen, aber für kleine Törtchen funktioniert es auch.
 
 
Nur mit der Backzeit muss man etwas ausprobieren,
 

wie lange es braucht bis die Törtchen 
 
 
durch gebacken sind.


 
Nun wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag.
 
Mit Garten ist wohl heute nichts, dafür hat man jede Menge
Zeit um wieder einmal in aller Ruhe ein schönes
Gartenbuch durchzublättern.
 
Machts gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 

Donnerstag, 3. April 2014

Südliche Ecke

Geht es euch auch so?
Habt ihr auch so unerledigte Projekte im Garten, die sich ewig hinziehen.
Also bei mir ist es meine südliche Ecke.
 
 
Die liegt nun nicht genau im Süden und ist auch keine Ecke,
sondern ich nenn sie so, weil hier ab dem Mittag der heisseste Ort
im Garten ist und sie deshalb einen etwas mediterranen Touch
erhalten soll.
 
Da unser Garten am Hang liegt, ist er in drei Terrassen aufgeteilt.
und die südliche Ecke befindet sind auf der kleinsten in der Mitte.
 
Lange Zeit wusste ich gar nicht genau, was ich mit diesem Beet
anfangen soll.
 
Ich wusste zwar, dass zuvorderst eine Reihe Lavendel und
dahinter rosafarbige Bodendecker-Rosen geben soll,
aber das wars  dann auch schon.
 
 
Irgendwann dachte ich mir, dass zu Lavendel, Rosen
und Süden doch Zypressen passen würden.
Da Zypressen aber nicht immer gut mit unserem Winter zurecht kommen,
habe ich mich statt dessen für Säulen-Wachholder entschieden. Die
sehen den Zypressen sehr ähnlich, sind aber viel besser winterhart und werden
auch nicht so hoch. Was beim Schneiden sicher von Vorteil ist.
Nur leider haben sie auch ihren Preis und deshalb sind meine zwei
auch noch ziemlich klein, aber die wachsen schon noch.


Dahinter hatte es dann noch Platz für zwei Säulen-Kirschen
(Letztes Jahr hatte uns doch tatsächlich ein Vogel die einzige Kirsche,
 die es gab einfach weg stibitzt.)
 
Da das Beet 3 m tief ist, konnte man es nun nicht einfach
von vorne pflegen, sondern es musste mittendurch noch
einen Weg geben und da ein Kiesweg das Einfachste war, gab es
eben einen Kiesweg. Damit angefangen habe ich schon vorletztes
Jahr aber irgendwie wurde ich damit einfach nicht
fertig. Entweder kam irgendeine andere Sache, die wichtiger
war, dazwischen oder aber es war einfach zu heiss um
daran zu arbeiten.
 
Und so also sah das Ganze vor einer Woche noch aus.
 
 
Der vordere Teil ist schon seit letztem Jahr fertig,
aber hinten sieht es noch garstig aus.

 
Jetzt sollte das Ganze aber mal fertig werden. 
Also habe ich zuerst die grossen Steine, die die Kante
des Weges markieren, platziert und dann eine Art
Fundament mit den Steinen, die ich aus den Blumenbeeten
zusammengetragen habe, erstellt.

 
Darauf habe ich dann eine Folie gelegt, damit kein
Unkraut von unten durchkommt.
 
 
Zuletzt musste ich noch mit neuem Kies auffüllen
und die überstehende Folie abschneiden.
Fertig!


 Nun bin ich froh, dass diese angefangene Arbeit endlich erledigt ist.
 

Jetzt muss ich nur die Lücken, die es im Beet noch gibt,
mit Pflanzen auffüllen und wenn dann ...


 
 die Rosen, der Lavendel, der Rittersporn und die Kirschbäume blühen,

 
sieht das sicher ganz ansprechend aus.

 
Leider hat es noch einige andere angefangene Projekte, die
ebenfalls auf ihre Erledigung warten.
 
Ich sage da nur Gemüsegarten! 
 
Davon aber ein anderes Mal.
 
Machts gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette