Mittwoch, 8. Oktober 2014

Herbstkranz

 Endlich ....

 
.... ist der Boden unseres Sitzplatzes komplett.
 
Natürlich wurde auch gleich neu eingerichtet und
Gestelle hin und her geschoben.
 
Unser neuer Ofen bekam seinen endgültigen
Standort und
 
 
wie das so ist, wenn man irgendwo etwas
weg nimmt, gibt es anderswo eine Lücke.
 

Dieses kleine Regal ist gemeint.
Es stand nämlich zuvor neben unserem Schrank

 
und jetzt war da plötzlich nur noch eine weisse Leere.
 


Also wurde die Lücke schnell mit alten Fensterläden, die
bis jetzt noch kein Plätzchen gefunden hatten, gefüllt.

 
Und jetzt kommen wir endlich auch zum Titel dieses Postes.
 
Weil mir die Läden so zu leer waren, wollte ich
einen Hortensienkranz binden und dort hinhängen.
 

Gesagt - getan.
Falls ihr Lust bekommt, es auch zu versuchen,
habe ich die Arbeitsschritte jeweils fotografiert.
 

Als erstes habe ich aus Draht einen Kreis geformt und
bin dann noch zweimal sehr eng rundherum gefahren.

 
Dann ging es ab in den Garten zum Hortensienblüten schneiden.

 
Diese wurden dann in einzelne Zweiglein geschnitten und
mit grünem Blumendraht an den Kreis gebunden.

 

Dabei bin ich wie bei den Adventskränzen vorgegangen -
immer zweimal mit dem Draht über die Stiele und die
nächsten Zweiglein so darüber, dass man den Draht nicht sieht.

 
Bevor der Kranz ganz geschlossen war, habe ich
noch eine Aufhängung aus alter Spitze angebracht.
 
 
Nun hängt der fertige Kranz also hier und
es sieht gar nicht mehr so leer aus.
 
 
Auch sehr gut gefällt er mir so liegend in der Schale.
Vielleicht lasse ich ihn noch ein paar Tage da,
bis er etwas eingetrocknet und dadurch etwas
stabiler ist.
 
 
Vielleicht binde ich mir aber auch noch einen
zweiten oder dritten ......
 
 
.....genug Blüten im Garten hat es ja noch.
 
 
Ich wünsche euch eine sonnige Restwoche.
 
Machts gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 

Samstag, 4. Oktober 2014

Blick in den Herbstgarten

Wenn ich so in unseren Herbst-Garten schaue, fällt mir vor allem eines auf,
dass nämlich fast alles in Rottönen blüht.
 
Im Laufe des Gartenjahres gibt es ja immer wieder Phasen, wo
eine bestimmte Farbe vorherrscht und im Herbst ist es bei uns eben rot.
 

Und weiter fällt mir auf,
dass es an vielen Ecken noch sehr sommerlich blüht.

Die selbst gezogenen Kosmeen fangen bei mir
 gerade erst an, ihre Blüten zu öffnen.


Keine Ahnung warum die so spät dran sind
 und wie lange sie uns noch erfreuen können.


Auch die Malven blühen so üppig,


 als wenn wir erst mitten im Hochsommer wären
und selbst die Rosen geben nochmals alles.

Auch in der südlichen Ecke noch keine Spur von Herbst.

 

Selbst in den Töpfen muss die Herbstbepflanzung
noch warten.



Doch auch bei uns findet man natürlich Zeichen von Herbst.


Sei es, dass der wilde Wein schon sein rotes Kleid trägt oder


die Fetthennen sich von grün zu rot verfärbten

oder im weissen Beet statt weissen Hortensien
plötzlich rote stehen.

 
 Doch am meisten Freude bereitet mir im Moment
unser Zierapfelbäumchen.
Genau solche roten Äpfelchen habe ich mir vorgestellt,
als wir im Frühling unser Bäumchen ausgesucht hatten.
Hoffentlich bleiben sie noch lange so hängen.


Im Gemüsegarten sind nun bald die Kürbisse reif
und Winterlauch ist bereits gesetzt.


Ja, unsere Kürbisse wachsen in den Bäumen.
Diese Sorte nennt sich Korkenzierhasel-Kürbis-Baum.;-)
und erfreut uns jedes Jahr wieder mit seinen Früchten.
 

Jetzt ist ja auch die Zeit des "Aufräumens" gekommen.
Schon einige Pflanzen sind zurückgeschnitten und
einige werden noch ausgegraben, geteilt und an
anderer Stelle eingesetzt.
Nur mit dem setzen von Tulpenzwiebeln und Co. warte ich
noch zu bis sie beim Grossverteiler für 1/4-Preis
zu kaufen sind. Natürlich habe ich dann keine volle Auswahl
mehr, aber ich pick mir einfach noch die heraus, die farblich passen.
Zum Ergänzen der bestehenden Beete hat es noch immer
gereicht.

 
Nun wünsche ich euch ein schönes Herbstwochenende.
 
 
Machts gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 

Dienstag, 30. September 2014

Flohmarktbummel

Etwas ganz Besonderes hatten wir letztes Wochenende vor.

Es war nämlich Brocante in Le Landeron.



Zum allerersten Mal überhaupt besuchten wir diesen Flohmarkt,
 der in der hübschen Altstadt statt findet.


Wir waren gespannt was uns da erwartete, wurde doch dieser
Markt als der Schweiz grösste Freilichtmarkt angepriesen.

Und damit wir auch wirklich etwas davon hatten, machten
wir gleich einen Zweitagesausflug daraus.



Übernachtet hatten wir in einem Hotel, das mitten in den
Weinreben stand und vorne den Blick auf den Bielersee bot.
  
 
 
Und als Zugabe gab es noch einen kleinen Knotengarten
zu bewundern.



 Auch so ein Projekt, das man im eigenen Garten
realisieren könnte und falls ihr wissen wollt, wie
man das angeht, schaut mal bei Anja von *Gartenbuddelei*
vorbei, sie hat da ein wahres Meisterwerk vollbracht.


Aber ich sehe schon ich schweife ab, also zurück zum Flohmarkt.
Wir bummelten also bereits am Freitagnachmittag, als
die Verkäufer ihre Ware gerade am Auspacken waren,
durch die Stände, damit uns auch ja kein Schnäppchen durch
die Latten ging.



Leider mussten wir aber schnell feststellen, dass
die Preise doch sehr hoch angesetzt waren.



Zweifellos hatte es da ein sehr gutes Warenangebot, aber
die für uns schönen Sachen waren halt einfach viel
zu teuer. Leider.



Unser Fazit von diesem Markt deshalb:
Wunderschön zum Schauen und Bummeln, vor allem
bei diesem herrlichen Spätsommerwetter,



aber weniger etwas für Schnäppchen-Einkäufe.


 Nachdem wir am Samstagmorgen, dann noch einmal
eine Runde gedreht hatten, kamen wir aber doch nicht mit ganz
leeren Händen nach Hause.



In dieser hübschen Holzkiste unten werde ich nun
meine Kochbücher aufbewahren



und für die anderen Sachen wird sich bestimmt auch
noch ein Plätzchen finden lassen.


Das nächste Mal gibt es dann wieder mal Bilder
aus unserem Garten.
(Das Bild unten ist in Le Landeron aufgenommen)
 
 
Ich wünsche euch eine gute Woche.
 
Machts gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette