Mittwoch, 12. Juli 2017

Krimireise durch Schweden (Teil 1)

Länger ist es her, seit ich mich hier das letzte Mal gemeldet habe.
Das lag einerseits an sehr ärgerlichen (geschäftlichen) Ereignissen,
aber auch an schönen (privaten) Momenten.
 
Unter anderem auch wegen unserer Rundreise durch Südschweden.
 
 
Diese führte uns über Hamburg, wo man uns im Hotel Lindtner,
trotz fast 4 Stunden Verspätung nachts um halb 12,
noch mit einem fürstlichen Buffet erwartete.....
Was für ein Service!
 
 
Leider hatten wir keine Zeit den Garten zu geniessen, denn weiter ging es .....
 
.... nach Kopenhagen.
 
 
Mehr Bilder von Kopenhagen von unserer letztjährigen Reise könnt ihr euch, wenn ihr mögt,
 gerne *hier* anschauen.
 
Wir sind nämlich dann ziemlich schnell über den Öresund nach Malmö gefahren.
 
 
Hier erwartete uns dann erstens etwas Sonnenschein und zweitens
eine hübsche Alt- und Innenstadt .....
 

.... und wer mich kennt, weiss, dass nebst altem Gemäuer, ...
 
 
....auch immer spezielle Blumen-
 
 
und Deko-Arrangements auf die Bilder müssen.
 
 
Noch gar nicht erwähnt habe ich, dass wir diese Reise per Bus unternommen haben.
Jawohl, dieses Mal haben wir uns ganz vornehm und sehr kompetent chauffieren lassen und
das lasst euch gleich gesagt haben:
 
Busreise nicht gleich gemütliche Rentnerreise!
 
Denn bei uns ging es Schlag auf Schlag und selten hatten wir Zeit,
 uns in einem hübschen Gartencafé nieder zu lassen.
 
 
Unsere Reise stand nämlich unter dem Moto:
 
Nordische Krimis.
 
Und wer ein Fan von Henning Mankells Kommissar Max Wallander ist,
hat vielleicht schon herausgefunden, dass wir uns nun in Ystad befinden und
er manchmal  genau in obigem Café gesessen ist.
 
 
In Ystad sind wir dann mit einer lokalen Reiseleiterin auf seinen Spuren gewandelt oder
besser doch eher hinterher gerannt!! ;o)
Die Dame hatte wohl den Ehrgeiz uns möglichst viel in möglichst wenig Zeit
mitzuteilen.
 
Zum Glück hatten wir uns zuvor im wunderschönen Klosterrosengarten noch etwas entspannt.
 
 
In Ystad haben wir dann auch gleich unseren eigenen höchst persönlichen Kriminalfall erlebt.
Abends im Hotel angekommen, hat Herr Landidylle nämlich bemerkt, dass sein
Portemonnaie, samt der Hälfte unseres Bargeldes, verschwunden war!
Gestohlen? oder Verloren?
Wer weiss!
Da es sich aber höchstens um einen Raub und zum Glück nicht um einen Mordfall handelte,
konnten wir weder Kommissar Wallander noch einen seiner Kollegen mit dem  mysteriösen Fall betrauen.

 Sich lange darüber zu ärgern, brachte ja auch nichts.
Dazu war die Reise auch viel zu schön, die Landschaft viel zu lieblich und
die Geschichten unseres Busfahrers resp. Reiseleiters viel zu spannend.



Philipp Probst, unser Reisebegleiter, war früher jahrelang Journalist und schreibt,
wenn er nicht gerade mit seinem Bus unterwegs ist, selber Krimibücher.
Somit war er natürlich die ideale Person um uns in die Welt der nordischen Krimis einzuführen.
Viele ganz schauerliche Geschichten hat er uns, während er (und wir natürlich mit ihm) tausende von Kilometer gefahren sind, erzählt. Auch sonst brachte er uns Land und Leute mit viel Wissen, Humor
und Theatralik näher. Doch auch für die, die sich nicht so sehr für Krimis interessierten,
gab es hübsche Orte, wo ich jedenfalls gerne auch noch länger geblieben wäre.
So wie in Gränna, wo sich im ganzen Dorf alles um Zuckerstangen und Süssigkeiten dreht.

 
Von meinen ganz persönlichen schwedischen Highlights
zeige ich euch dann das nächste Mal (viele) Bilder.
Schweden wie ich es mir immer vorgestellt hatte.
Wie aus einem Bild von Carl Larsson und
wo sich auch Pippi Langstrumpf oder der Michel aus Lönneberga
wohl gefühlt hätten.

Vielleicht habt ihr ja Lust weiter auf die Reise mitzukommen.
Ich würde mich freuen.

Also macht's gut. Bis zum nächsten Mal.

Bernadette

 

Freitag, 9. Juni 2017

Geknickte Pfingstrosen ....

.... die dem Regen nicht standgehalten haben,
wurden abgeschnitten und ins Wasser gestellt.


Als Vase musste eine alte Wasserkanne aus Frankreich herhalten.


Von denen gibt es so einige in unserem Haushalt.
 

Die Blumen stehen allerdings nicht direkt in der Kanne, sondern in einer Glasvase.
Denn es ist nie ganz sicher, ober die Kannen auch noch hundertprozentig wasserdicht sind.
 
 
Die Blumen habe ich in den Wintergarten gestellt und wenn man am Morgen,
nachdem die Türen die ganze Nacht geschlossen waren, hineinkommt,
duftet der ganze Raum von ihnen.
 
 
Schön wäre es ja, wenn man sie so konservieren könnte.
Aber ein Versuch letztes Jahr mit Glyzerin im Wasser hat leider nicht funktioniert.
Dieses Jahr werde ich sie nun einfach so wie sie stehen eintrocknen lassen.
Mal sehen, was dann passiert.

 
Nachschub aus dem Garten, wäre auf jeden Fall noch vorhanden.
Meinen Strauss sende ich wie immer am Freitag auch zu Holunderblütchens
 
Ich wünsche euch ein schönes Sommerwochenende.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
 
 

Dienstag, 6. Juni 2017

Die Küche ist (fast) fertig

Ich habe ja schwer geschuftet in letzter Zeit.
Ich wollte euch doch wieder einmal einen Blick ins Puppenhaus werfen lassen.
Also habe ich in die Hände gespuckt und bin unter die Küchenbauer gegangen.
 

Und was ist das Wichtigste in der Küche?
Genau, der Herd natürlich!
Links und rechts umrandet von Schubladenmöbeln für all die wichtigen Dinge,
die man zum Kochen baucht.

 
Ohne fliessend Wasser geht auch nix!
Also wurde ich zwischendurch zum Klempner.
 

Auch hier gab es eingebaute Unterschränke dazu.
 
 
Da noch ein Bild vom "Making-of" der Möbel.
Nun wisst ihr auch, weshalb meine Familie zeitweise viiiel Eis schlecken musste.
Nein, Bier musste sie keines trinken.
Die Bierdeckel bekommt man auch ohne Bier.


Für die Teller gab es ein Tellerregal und
ich verrat euch jetzt etwas, aber sagt es ums Himmelswillen nicht weiter.
Ich hab das erst auf den Fotos gesehen.
Ich hab das Ding verkehrt herum aufgehängt!
Wie blöd ist das denn? Wahrscheinlich war ich völlig überarbeitet -
aber schon ein tolles Regal, wenn man es auf beide Seiten aufhängen kann, nicht?
Vielleicht gibt es jetzt unten, was eigentlich oben wäre, noch Haken dran.
Dann hat das Ganze ja wenigstens auch einen Sinn.

 
 
Und da ich nicht alle Tassen im Schrank habe,
habe ich sie einfach mal aufgehängt.
 
  
 Ein wenig leer ist es in diesem Regal ja schon noch, aber das füllt sich noch.
Das tut es ja immer! Ganz von alleine ...
 
 
Auch Kuchen wird demnächst gebacken,
damit es unter dem Glas auch was zum Gucken (äh,.. Futtern) gibt.
 
 
Und auch die Blümchen wandern demnächst in eine Vase.
 

Auch im Schlafzimmer hat sich noch was getan.
Da kam ein neuer Teppich dazu und das hübsche Fräulein oberhalb des Bettes
ist ein Überbleibsel einer zerbrochenen Weihnachtskugel.
 

 
Ach ja, einen Spiegel an die Wand gab es auch noch.

 
Nun sind also zwei Räume fast fertig eingerichtet, aber wie
ihr unten sehen könnt, es gibt noch viel zu tun.


 
 Noch ist nicht entschieden, welcher Raum als nächstes eingerichtet wird.
Zuerst gönne ich mir nun eine Pause vom Häusle bauen,
denn der Gärtner der Familie bin ich ja auch noch. ;o)

 Ich wünsche euch eine sorgenfreie Woche.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette


 




verlinkt mit Creadienstag




Freitag, 2. Juni 2017

Rund ums Haus ....

Wie schön ist es doch bei diesem Wetter (frühmorgens) rund ums Haus zu laufen.
 

Auch wenn sich alles Jahr für Jahr wiederholt,
 ist es jedes Mal eine Freude zu sehen, wie der Garten aufblüht.
 

Im Moment wird der Garten noch von den Pfingstrosen beherrscht.
Die ersten sind zwar schon verblüht, aber jetzt sind die mittleren und späten an der Reihe.
 
 
Ich hab sie mal (durch)gezählt und ganze 19 dieser Stöcke in unserem Garten gefunden.


Viele (himbeerrote) waren schon im Garten vorhanden, einige rosarote und
weisse habe ich von meinem vorherigen Garten mitgenommen oder neu gekauft.
 

Das Versetzen dieser Bauernhortensien geht übrigens wunderbar und
nehmen sie einem überhaupt nicht übel. In den ersten ein, zwei Jahren erscheinen
zwar nicht ganz so viele Blüten, aber danach erstrahlen sie in alter Schönheit.



Etwas, was auch schon im Garten vorhanden war, ist unser kleiner Seerosenteich.
 


Jahr für Jahr pünktlich zu Herr Landidylles Geburtstag erscheinen hier die ersten Seerosen.
Von da an bis in den Herbst hinein erscheinen täglich mehrere dieser Blüten.
Das Meiste, das ich dieses Jahr bisher gezählt habe, waren 25 Stück auf einen Streich.


Um die Seerosen kümmere ich mich eigentlich möglichst überhaupt nicht,
nicht dass sie mir etwas übel nehmen und nicht mehr so schön blühen.
Einzig die abgestorbenen Blätter versuche ich herauszufischen.
 
 
.... und weiter geht unser Rundgang.
 Hinter dem Haus blühen im Moment gerade die Akeleien zusammen mit den letzten
Rhododendronblüten. Hier lässt es sich an heissen Nachmittagen gut im kühlen Hausschatten sitzen
und die Gedanken, mit Blick über die Felder, schweifen lassen.
 
 
... und wer kein Sitzleder hat,
geht einfach weiter durch den Rosenbogen,
 an dem endlich, nach einigen vergeblichen Bemühungen, eine Clematis blüht und
kommt in unserem kleinen Gemüsegarten an.


Fünf kleine Beete gibt es hier und die ersten Früchte unserer Arbeit
können wir schon bald ernten.
Da kommt mir glatt in den Sinn, dass ich dieses Jahr noch gar keine Bohnen gesteckt habe.
Das muss ich dieses Wochenende unbedingt noch erledigen.
 
 
Bei dieser Blütenfülle haben es natürlich auch ein paar Blumen in die Vase geschafft.
Fingerhüte, die auch gerade aufblühen, ein paar Akeleien und Margeriten, die
sich auf den Boden gelegt haben, stehen in einem alten Emailkrug vom Flohmarkt. 
 

Der Krug steht jetzt am frühen Morgen noch im Pavillon, aber wenn
die Hitze wieder anbricht, wandert er dann ins Haus.


 
 Diesen Blumenstrauss sende ich auch noch zu Holunderblütchens Friday-Flowerday
und euch wünsche ich jetzt ein erholsames Pfingstwochenende.
Wettertechnisch sieht es bei uns nicht so rosig aus, aber vielleicht lässt sich
Herr Landidylle ja zu einem Flohmarktbesuch überreden.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
verlinkt mit  Holunderblütchens Friday-Flowerday
 
 

Dienstag, 23. Mai 2017

Aus Wollresten ...

Wie schon letzte Woche angedeutet,
zeige ich euch heute, was aus den Wollresten meiner Greengate-Decke entstanden ist.


Ein rundes Kissen!
(Wieder einmal ;o) )
 
Auf die Idee bin ich durch dieses Bild in der
Landidee Wohnen & Deko Ausgabe Nr. 3 gekommen.
 
 
Leider habe ich es aber nicht geschafft,
die Muster der Häkelschrift nachzuarbeiten.
Also habe ich mir einfach selber fortlaufend irgendwelche Muster aus
festen Maschen, halben und ganzen Stäbchen ausgedacht und
das Ergebnis finde ich auch ganz zufrieden stellend.
 
 
Mein Kissen ist auch kein reines Häkelkissen, sondern ein Stoffkissen
mit einer gehäkelten Mitte.
 
 
Wie man solche runden Stoffkissen näht,
 kann wer mag hier und auch hier nachschauen.
Auf das fertig genähte Kissen habe ich einfach das gehäkelte Teil
von Hand auf den Stoff genäht.
 
 
Nun ist fast keine Wolle mehr vorhanden und ich kann mir überlegen,
was ich als nächstes in Angriff nehmen will.
An meiner Schneeflockendecke werde ich wohl bei diesen Temperaturen noch
nicht gleich weiterarbeiten.
 
Ich wünsche euch eine wunderschöne Mai-Woche.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
verlinkt mit