Kennt ihr Linköping in Schweden?
Nein?
....und doch ist für mich sicher, dass, wenn ich je wieder einmal nach Schweden komme,
ich unbedingt wieder nach Linköping will.
Warum?
Seht selbst ......
In Linköping gibt es nämlich das schönste Freilichtmuseum, das ich bis jetzt
gesehen habe.
Lauter wunderschöne alte schwedische Holzhäuser wurden da zusammengetragen.
Ein ganzes Dorf nur für solche wie mich, die sich für das romantische Schweden begeistern,
wie man es aus Astrid Lindgrens Bücher kennt.
Jedes Häuschen wiederum ist von einem Garten umgeben, der einem
neidisch werden lässt.
Da der nordische Frühling nicht der schönste aller Frühlinge war,
blühten da immer noch die Pfingstrosen und gleichzeitig aber auch die Rosen.

Leider war dieses Freilichtmuseum, als wir ankamen, bereits geschlossen.
.... das hatte natürlich den angenehmen Nebeneffekt, dass
man wunderbar Fotos ganze ohne andere Besucher
schiessen konnte, aber .....
Denn wenn mein Blick durch die Fenster nicht getäuscht hat,
wäre ich da drinnen sicherlich noch einige der verbleibenden schwedischen Kronen
los geworden.
Auch wenn dieser Teil unserer Reise nichts mit Krimi zu tun hatte,
habe ich diesen Abstecher in eine andere Zeit sehr genossen und am nächsten Tag
waren wir dann unserem Reisethema auch wieder ganz nahe.
Denn bevor wir uns auf eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Götakanal aufmachten,
erzählte uns Philipp, unser krimischreibende Reiseleiter / Busfahrer,
noch die schauerliche Kurzfassung der "Toten vom Götakanal",
dem ersten Band einer zehnteiligen Reihe,
des Autorenpaares Maj Sjöwall und Per Wahlöö.
Unsere Gänsehaut kam dann aber wohl eher vom frischen Wind,
als von der gruseligen Geschichte.
Die hatten wir nämlich bei diesen Ausblicken ziemlich schnell hinter uns gelassen und ...
... schwelgten dafür in Träumen von einem Zweitsitz am Götakanal. ;o)
Wer würde nicht gerne auf einem dieser Bänkchen Platz nehmen und
seine Gedanken schweifen lassen, aber ...
.... weiter ging unsere Reise ....
.... Richtung Stockholm.
Wer nun Stockholm von früheren Reisen schon etwas kannte, bekam dieses Mal
einen völlig neuen Blick auf die Stadt.
Unsere Stadtführung folgte nämlich den Spuren der "Millennium -Triologie" von Stieg Larsson.
Dabei stiessen wir auf verschiedene Drehorte der drei Verfilmungen und wissen nun unter anderem
wo Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander wohnten und sich das Büro der Zeitschrift
"Millenium" befindet.
Aber natürlich sind wir auch einfach durch Stockholm gebummelt und haben die Zeit vertrödelt.
Waren wieder einmal in Gamla Stan und dieses Mal haben wir es sogar ins
ABBA Museum geschafft. Haben wieder einmal alle die Ohrwürmer unserer Jugendzeit
gehört und uns an die Zeit der Schlaghosen und Plateausohlen erinnert.
Nun aber ist für heute Schluss mit der Bilderflut.
Falls ihr noch immer da seid und ihr an diesem trüben Sonntag nichts besseres zu tun hattet,
als meinen Bericht zu lesen, so sei euch verraten, dass es das nächste Mal
nochmals so richtig romantisch wird.
Ich sage nur Schloss Gripsholm....
.... und
ich zeige euch was ich mir als Souvenir aus Schweden mitgebracht habe:
Ein ganz spezielles Möbelstück aus dem gustavianischem Rokoko!
Also macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
Bernadette














