Sonntag, 23. Juli 2017

Krimireise durch Schweden (Teil 2)

Kennt ihr Linköping in Schweden?

Nein?

Dann geht es euch, wie es mir bis vor kurzem, auch gegangen ist.....

 
....und doch ist für mich sicher, dass, wenn ich je wieder einmal nach Schweden komme,
ich unbedingt wieder nach Linköping will.
 
Warum?
 
Seht selbst ......
 
 
In Linköping gibt es nämlich das schönste Freilichtmuseum, das ich bis jetzt
gesehen habe.
 
 
Lauter wunderschöne alte schwedische Holzhäuser wurden da zusammengetragen.
 
 
Ein ganzes Dorf nur für solche wie mich, die sich für das romantische Schweden begeistern,
wie man es aus Astrid Lindgrens Bücher kennt.

 
 
 Jedes Häuschen wiederum ist von einem Garten umgeben, der einem
neidisch werden lässt.


Da der nordische Frühling nicht der schönste aller Frühlinge war,
blühten da immer noch die Pfingstrosen und gleichzeitig aber auch die Rosen.



Leider war dieses Freilichtmuseum, als wir ankamen, bereits geschlossen.

 
Aber von aussen konnte man sich trotzdem alles anschauen und .....


.... das hatte natürlich den angenehmen Nebeneffekt, dass
man wunderbar Fotos ganze ohne andere Besucher
schiessen konnte, aber .....

 
.... zu gerne hätte ich in diesem Gartencafé eine kleine Rast gemacht oder ...

 
hätte mir die Häuser auch von innen angeschaut.
 
 
Denn wenn mein Blick durch die Fenster nicht getäuscht hat, 
 
 
 wäre ich da drinnen sicherlich noch einige der verbleibenden schwedischen Kronen
los geworden.

 
Auch wenn dieser Teil unserer Reise nichts mit Krimi zu tun hatte,
habe ich diesen Abstecher in eine andere Zeit sehr genossen und am nächsten Tag
waren wir dann unserem Reisethema auch wieder ganz nahe.
 
 
Denn bevor wir uns auf eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Götakanal aufmachten,
erzählte uns Philipp, unser krimischreibende Reiseleiter / Busfahrer,
noch die schauerliche Kurzfassung der "Toten vom Götakanal",
dem ersten Band einer zehnteiligen Reihe,
des Autorenpaares Maj Sjöwall und Per Wahlöö.
 
 
Unsere Gänsehaut kam dann aber wohl eher vom frischen Wind,
 als von der gruseligen Geschichte.
 
 
Die hatten wir nämlich bei diesen Ausblicken ziemlich schnell hinter uns gelassen und ...
 
 
... schwelgten dafür in Träumen von einem Zweitsitz am Götakanal. ;o)
 

Wer würde nicht gerne auf einem dieser Bänkchen Platz nehmen und
seine Gedanken schweifen lassen, aber ...


.... weiter ging unsere Reise ....

 
.... Richtung Stockholm.
 
 
Wer nun Stockholm von früheren Reisen schon etwas kannte, bekam dieses Mal
einen völlig neuen Blick auf die Stadt.
 
 
Unsere Stadtführung folgte nämlich den Spuren der  "Millennium -Triologie" von Stieg Larsson.
Dabei stiessen wir auf verschiedene Drehorte der drei Verfilmungen und wissen nun unter anderem
wo Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander wohnten und sich das Büro der Zeitschrift
"Millenium" befindet.
 
 
Aber natürlich sind wir auch einfach durch Stockholm gebummelt und haben die Zeit vertrödelt.
 
 
Waren wieder einmal in Gamla Stan und dieses Mal haben wir es sogar ins
ABBA Museum geschafft. Haben wieder einmal alle die Ohrwürmer unserer Jugendzeit
gehört und uns an die Zeit der Schlaghosen und Plateausohlen erinnert.
 
 
 
Nun aber ist für heute Schluss mit der Bilderflut.
 
Falls ihr noch immer da seid und ihr an diesem trüben Sonntag nichts besseres zu tun hattet,
als meinen Bericht zu lesen, so sei euch verraten, dass es das nächste Mal
nochmals so richtig romantisch wird.
 
Ich sage nur Schloss Gripsholm....
 
.... und
 
ich zeige euch was ich mir als Souvenir aus Schweden mitgebracht habe:
Ein ganz spezielles Möbelstück aus dem gustavianischem Rokoko!
 
 
Also macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 

Dienstag, 18. Juli 2017

Kreidefarbe trifft Gründerzeit-Regal

Sommerzeit ist nun nicht gerade meine kreativste Zeit.
Nebst viel zu viel Büroarbeit bin ich froh, noch den Haushalt und
den Garten so einigermassen hin zu bekommen.
 
 
Trotzdem habe ich es endlich wieder einmal geschafft, ein Möbelstück mit
Kreidefarbe zu verändern.
 

Etwas mühsam war, dass sich die Malerei über Wochen hingezogen hat,
denn erstens siehe oben und zweitens geben solche gedrechselten Zwischenstücke
 doch mehr Arbeit als man zum Schluss denken könnte.
 
 

Bis die Farbe jede Rundung und Einkerbung abgedeckt hatte,
musste das Regal doch unzählige Male gedreht, gekippt oder auf den Kopf gestellt werden.
 

Und das selbe natürlich nochmals beim Auftragen von klarem Wachs.
Leider habe ich wieder einmal vergessen, ein Vorher-Bild zu schiessen.
Stellt euch dieses Regal also einfach in dunkelbraun mit vielen Wasserflecken
und anderen Macken vor, dann habt ihr eine Ahnung wie es beim Kauf ausgesehen hat.

 
Jetzt wo es fertig ist, schiebe ich das Ding so hin und her und weiss nicht genau, wo es
seinen Platz bekommen soll. Denn ganz ehrlich, gekauft habe ich es nur, weil
der Preis von Fr. 8.-  so unglaublich Schnäppchen verdächtig war.
Also gut möglich, dass dieses Möbelstück schon bald wieder weiter zieht.
 
 
Als nächstes möchte ich die Kreidefarbe dann im Garten ausprobieren.
Ich bin wirklich gespannt, ob sie auch da funktioniert,
so wie ich es jetzt schon verschiedentlich lesen konnte.
 
Ich wünsche euch eine sonnige, nicht zu heisse Sommerwoche.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
verlinkt mit Creadienstag
 
 
 

 

Freitag, 14. Juli 2017

Lieblingsrosen

Ab und zu leiste ich mir eine Rose
aus dem Garten.....
 
 
.... und manchmal auch ganze sechs.
 
 
Leider ist die schöne Pracht erstmal schon fast wieder vorbei,
aber mit etwas Dünger und Sonnenschein wird hoffentlich schon bald die
zweite Blühphase eingeläutet.
 
 
 
Schade könnt ihr nicht an ihnen schnuppern,
denn jede überzeugt mit einem feinen Duft.
 
 
Vor acht Jahren hatte ich vor allem Austin-Rosen gepflanzt,
da mich ihre Blütenformen so begeistert hatten.
 
 
Ihre Farben erinnern mich immer an Softeis und am schönsten finde ich sie
kurz bevor sie verblühen.
 
 
Nach den schweren Spätfrösten sind die meisten der schon vorhandenen Rosenknöpfe
abgefallen, aber danach haben die Rosen umso üppiger ausgeschlagen und auch geblüht.
Nun bin ich gespannt, ob der zweite Austrieb auch so zahlreich ausfallen wird.
 
 
Ich wünsche euch ein schönes Sommerwochenende.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
 
Mein kleiner Strauss sende ich auch zu
Holunderblütchens Friday Flowerday

Mittwoch, 12. Juli 2017

Krimireise durch Schweden (Teil 1)

Länger ist es her, seit ich mich hier das letzte Mal gemeldet habe.
Das lag einerseits an sehr ärgerlichen (geschäftlichen) Ereignissen,
aber auch an schönen (privaten) Momenten.
 
Unter anderem auch wegen unserer Rundreise durch Südschweden.
 
 
Diese führte uns über Hamburg, wo man uns im Hotel Lindtner,
trotz fast 4 Stunden Verspätung nachts um halb 12,
noch mit einem fürstlichen Buffet erwartete.....
Was für ein Service!
 
 
Leider hatten wir keine Zeit den Garten zu geniessen, denn weiter ging es .....
 
.... nach Kopenhagen.
 
 
Mehr Bilder von Kopenhagen von unserer letztjährigen Reise könnt ihr euch, wenn ihr mögt,
 gerne *hier* anschauen.
 
Wir sind nämlich dann ziemlich schnell über den Öresund nach Malmö gefahren.
 
 
Hier erwartete uns dann erstens etwas Sonnenschein und zweitens
eine hübsche Alt- und Innenstadt .....
 

.... und wer mich kennt, weiss, dass nebst altem Gemäuer, ...
 
 
....auch immer spezielle Blumen-
 
 
und Deko-Arrangements auf die Bilder müssen.
 
 
Noch gar nicht erwähnt habe ich, dass wir diese Reise per Bus unternommen haben.
Jawohl, dieses Mal haben wir uns ganz vornehm und sehr kompetent chauffieren lassen und
das lasst euch gleich gesagt haben:
 
Busreise nicht gleich gemütliche Rentnerreise!
 
Denn bei uns ging es Schlag auf Schlag und selten hatten wir Zeit,
 uns in einem hübschen Gartencafé nieder zu lassen.
 
 
Unsere Reise stand nämlich unter dem Moto:
 
Nordische Krimis.
 
Und wer ein Fan von Henning Mankells Kommissar Max Wallander ist,
hat vielleicht schon herausgefunden, dass wir uns nun in Ystad befinden und
er manchmal  genau in obigem Café gesessen ist.
 
 
In Ystad sind wir dann mit einer lokalen Reiseleiterin auf seinen Spuren gewandelt oder
besser doch eher hinterher gerannt!! ;o)
Die Dame hatte wohl den Ehrgeiz uns möglichst viel in möglichst wenig Zeit
mitzuteilen.
 
Zum Glück hatten wir uns zuvor im wunderschönen Klosterrosengarten noch etwas entspannt.
 
 
In Ystad haben wir dann auch gleich unseren eigenen höchst persönlichen Kriminalfall erlebt.
Abends im Hotel angekommen, hat Herr Landidylle nämlich bemerkt, dass sein
Portemonnaie, samt der Hälfte unseres Bargeldes, verschwunden war!
Gestohlen? oder Verloren?
Wer weiss!
Da es sich aber höchstens um einen Raub und zum Glück nicht um einen Mordfall handelte,
konnten wir weder Kommissar Wallander noch einen seiner Kollegen mit dem  mysteriösen Fall betrauen.

 Sich lange darüber zu ärgern, brachte ja auch nichts.
Dazu war die Reise auch viel zu schön, die Landschaft viel zu lieblich und
die Geschichten unseres Busfahrers resp. Reiseleiters viel zu spannend.



Philipp Probst, unser Reisebegleiter, war früher jahrelang Journalist und schreibt,
wenn er nicht gerade mit seinem Bus unterwegs ist, selber Krimibücher.
Somit war er natürlich die ideale Person um uns in die Welt der nordischen Krimis einzuführen.
Viele ganz schauerliche Geschichten hat er uns, während er (und wir natürlich mit ihm) tausende von Kilometer gefahren sind, erzählt. Auch sonst brachte er uns Land und Leute mit viel Wissen, Humor
und Theatralik näher. Doch auch für die, die sich nicht so sehr für Krimis interessierten,
gab es hübsche Orte, wo ich jedenfalls gerne auch noch länger geblieben wäre.
So wie in Gränna, wo sich im ganzen Dorf alles um Zuckerstangen und Süssigkeiten dreht.

 
Von meinen ganz persönlichen schwedischen Highlights
zeige ich euch dann das nächste Mal (viele) Bilder.
Schweden wie ich es mir immer vorgestellt hatte.
Wie aus einem Bild von Carl Larsson und
wo sich auch Pippi Langstrumpf oder der Michel aus Lönneberga
wohl gefühlt hätten.

Vielleicht habt ihr ja Lust weiter auf die Reise mitzukommen.
Ich würde mich freuen.

Also macht's gut. Bis zum nächsten Mal.

Bernadette